tgirldiana

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15 years ago @ Bad Hair Days - Die Auswirkungen von E... · 0 replies · +2 points

Das mit dem IQ ist tückisch, soviel ich weiss, gibt es verschiedene Tests und "Standards". Der den ich vor über einem Jahrzehnt mal selber machte mit einem gekauften Buch, hatte eine Skala die gar nicht über 140 ging. Dort hiess es, der Schnitt liege bei 100 und bei Akademikern glaub 110 oder 120. Aber es gibt auch Tests die in die 200er reingehen. Was wirklich als Norm gilt, weiss ich nicht, aber unter 50 sollte man sich jedenfalls Bild abonnieren und zuhause bleiben :o)

Vor zwanzig Jahren machte ich auch mal einen für einen Job, das Resultat gaben sie mir nicht, aber dafür den Job - wird wohl ok gewesen sein, denn ich war 20 Jahre alt und das Mindestalter für den Job war 25.

15 years ago @ Bad Hair Days - Die Auswirkungen von E... · 0 replies · +3 points

EQ: 61
SQ: 58
HSP: 206
Geschlecht: weiblich (ex-TS/IS)

Beruf: Software-Entwicklerin (Applikationsprogramme)

Traumberuf: Tierpflegerin

Motivation jetziger Beruf: Kreativität, Kontrolle, Eigenständigkeit

Kreativität jetziger Beruf: 4-5

Hobby: Missionierende Aufklärung (Umwelt, TS, Politik,. Religion)

Motivation Hobby: Weltverbesserung

IQ: 110-120 je nach Test, 135 im Bereich logik/abstrakt

15 years ago @ Bad Hair Days - Frust · 0 replies · +1 points

ich wär auch enttäuscht gewesen, wenn Du artig wärst ;-) aber andersartig sind wir ja schon irgendwie und ich versteh das auch keinesfalls als Makel ;-)

15 years ago @ Bad Hair Days - Hormonersatztherapie · 0 replies · +1 points

Meine Nerven, ist das kompliziert, ich blick da gar nicht durch. Bis zum Abschluss meiner "Behandlung" halte ich mich an die Vorgaben des Unispitals, aber wenn das durch ist, brauche ich glaub dringend mal eine Beratung bei Dir :-)

15 years ago @ Bad Hair Days - Frust · 2 replies · +3 points

Ich kann Dir gut nachfühlen, es ist wirklich erschreckend, dass "Andersartige" andere "Andersartige" ablehnen und ihr Anderssein in Frage stellen, nur weil sie anders sind als sie selbst. Hat was Realsatirisches.

15 years ago @ Bad Hair Days - Die Grenzen der Empathie? · 0 replies · +2 points

Kann man Empathie wirklich lernen? Ich glaube eher, dass so Leute innerlich längst verstorben sind. Blinde kann man manchmal wieder zum Sehen bringen, aber wer frei von Empathie ist, bleibt in gewisserweise ein lebender Toter, da mache ich mir wenig Hoffnung.

15 years ago @ Bad Hair Days - Psychopathologisierung... · 0 replies · +1 points

Als ich zum ersten Mal den Entwurf des DSM-V las, klebte ich erst mal an der Decke, weil es pure Ignoranz ist, wenn man trotz Wissen über biologische Ursachen Transsexualismus weiterhin in einer psychiatrischen Diagnosebibel auflistet. Und dass Intersexuelle ebenfalls da reingepackt werden, die ja bestenfalls psychische Störungen haben, weil man sie genitalverstümmelt hat, ist blanker Zynismus.

Erst durch einen Kommentar von Dir wurde mir klar, wie revolutionär die neue Bezeichnung ist. Inkongruenz bedeutet eine Diskrepanz, deutet darauf hin, dass da etwas falsch läuft, legt aber nicht fest, ob Körper oder Geist, Geschlechtsidentität oder biologischer Restkörper nicht passen. Vorallem, wie Du auch hier wieder schreibst, löst sich diese Inkongruenz spätestens nach einer GaOp auf, womit wir faktisch "wieder gesund" sind.

Nun zur Beziehung zwischen Intersexuellen und Transsexuellen:

Ich verstehe ein Stück weit die Abgrenzungsbedürfnisse von intersexuellen Menschen. Solange wir zusammen mit Pädophilen, Sadisten und so weiter in eine Schublade gepackt werden, will man nicht mit in diese Schublade. Auch ich widerspreche beispielsweise vehement, wenn man mich als Transvestit betrachtet, ich grenze mich da auch klar ab, obwohl ich mit TVs nicht das geringste Problem habe, ich will nur nicht im gleichen Topf rumsitzen.

Im Umfeld von intersexuellen Menschen lese ich aber öfters eine Gehässigkeit heraus, die mich erschreckt. Klar wirkt es irritierend, wenn man selbst unter Geniitalverstümmlung leidet und liest, dass andere "vermeintlich gesunde" Genitalien operieren lassen. Aber der Unterschied ist, dass man bei intersexuellen Menschen die Genitalien verstümmelt hat, gegen ihren Willen. Bei uns werden sie korrigiert, weil sie im ursprünglichen Zustand "fehlentwickelt" waren. Was bei IS eine Menschenrechtsverletzung ist, ist bei uns Heilung.

Ich verstehe, in Anbetracht unserer Stigmatisierung, dass Intersexuelle nicht als transsexuell betrachtet werden. Aber was ist, wenn es umgekehrt ist, wenn Transsexualismus eine Variante von Intersexualität ist? Mich irritiert es gewaltig, wenn sich intersexuelle Menschen mit Händen und Füssen dagegen wehren, dass es so sein könnte.

Deshalb finde ich es gut, wenn die LGBT-Community noch ein I hintenan hängt. Viele transsexuelle Menschen haben mit Homosexualität auch nichts zu tun, trotzdem stehen sie Schulter an Schulter, wenn es darum geht, LGBT(I) Interessen zu vertreten, weil wir alle, von L-I, unter Diskriminierungen und ärztlicher Willkür leiden. Ich wünschte mir da mehr Miteinander, nicht im Sinne einer Gleichmacherei sondern im Sinne eines gemeinsamen Kampfes um ähnliche Interessen - das Recht auf Selbstbestimmung, dass uns, von L-I, allen verweigert wird.

15 years ago @ Bad Hair Days - Biologismus - Teil 1 · 0 replies · +2 points

An dieser Diskussion habe ich mich auch beteiligt und war einmal mehr erstaunt über die teils bizarren Ansichten. Mir geht es wie Dir, ich kann aufgrund meiner hormonellen Veränderungen ebenfalls bestätigen, dass sich da so einiges verändert, wenn das Testosteron durch Estradiol ausgetauscht wird. Die Erfahrung mit dem Parkieren kann ich nicht bestätigen, weil ich seit Jahren nicht mehr Auto fahre, aber der Hormonmix hat auf jeden Fall enorme Auswirkungen. Ich sehe es wie Du, es gibt klar Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen, beide haben ihre Stärken und Schwächen. Aber das ist nichts Negatives oder Wertendes, es ist einfach so. Ich für meinen Teil bin froh, dass die Geschlechter unterschiedlich sind, wär ja auch langweilig, wenn wir alle gleich wären

15 years ago @ Bad Hair Days - Männerland und Fr... · 1 reply · +2 points

Ich habe zwar nie wie ein Mann gefühlt, glaube aber doch in vielerlei Hinsicht zu wissen, wie ein Mann denkt oder wie er tickt. Ich war mein Leben lang darauf angewiesen, ein männliches Leben zu kopieren, deshalb entwickelte ich ein hohes Mass an Beobachtungsgabe und Empathie, um herauszufinden, wie ich denn sein müsste. Das hat mir doch einen recht tiefen Einblick in die Denk- und Gefühlswelt von Männern gegeben. Ausserdem tanzte ich vier Jahrzehnte in ihren Reihen und erlebte wie sie unter einander sind. Ich denke schon, dass man als transsexuelle Frau viel mehr ins Innere von Männern sehen kann. Niemand beschäftigt sich so sehr mit Genderfragen wie transsexuelle Menschen und wer jahrzehntelang die falsche Geschlechterrolle einstudieren muss, macht darin schlussendlich den Doktortitel. Aber Du hast Recht, wir wissen nicht wirklich, wie Männer fühlen, aber wir können uns doch viel besser hineindenken als biologisch-korrekt geborene Frauen.