Chris_Zens

Chris_Zens

30p

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12 years ago @ webMoritz.de - Wahlen: Rekord-Beteili... · 4 replies · +1 points

Wenn ich diese Debatte lese, muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich mich freue! Und das aus verschiedenen Gründen.

1.) Wir haben eine hohe Wahlbeteiligung, das finde ich schon mal super!

2.) Herr Jabbusch hat etwas geschafft, dass hier wohl niemand so recht sehen will. Ungeachtet welche politische Position man vertreten mag, die Debatte über den Namensgeber der Uni hat ein unglaubliches politisches Potenzial freigesetzt. Was sicher auch ein Grund für die hohe Wahlbeteiligung ist.

3.) Ich denke, dass eine Debatte darüber, was die politische Mitte ist, sehr wichtig ist. Wir haben hier eine Debatte über Menschen die politisch dem rechten Spektrum angehören und ob man diese tolerieren kann. Als Philosophiestudent muss ich hier nach Definitionen fragen.

a.) "Die politische Mitte": Was soll das sein? Es gibt Zeiten in denen sich die Einstellungen der Bevölkerung ändern, damit ändert sich auch die Mitte, somit ist etwas wie eine "politische Mitte" nichts was sich festschreiben lässt. Jedoch ist die Frage was die politische Mitte ist zu beantworten. Was sollte in einer Demokratie die "Mitte" sein, als die durch den Ausgang einer Wahl bestimmte Mehrheit. Diese "Mitte" ist nicht als politische Mitte der Gesellschaft zu verstehen, sondern als "Mitte", die die Mehrheit der Bevölkerung wiederspiegelt. Die "Mitte" ist nicht als "Mitte" zwischen den politischen Extremen zu sehen, sondern als Mehrheit.

b.) Der zweite Punkt ist die Toleranzfrage. Für mich ist der Begriff "Toleranz" negativ besetzt. Etwas zu tolerieren hat einen negativen Beigeschmack. Akzeptanz ist der Begriff der positiv besetzt ist. Wenn ich tolerieren muss, dass es Menschen gibt, die andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft verachten, dann Frage ich mich, als Bürger, wie es sein kann, dass in einer Demokratie eine Partei wie die NPD nicht verboten wird. Als Philosoph frage ich mich, ob man das untolerierbare tolerieren kann. Philosophisch ein Paradox, Juristisch wohl nicht...

12 years ago @ webMoritz.de - Zum Nachlesen: Ticker ... · 1 reply · -1 points

Eines fehlt im Ticker und zwar, dass die Abstimmung über das Bekenntnis des StuPa zur Lehramtsausbildung und deren Ausbau, einstimmig von den Kandidaten befürwortet wurde...

12 years ago @ webMoritz.de - Zum Nachlesen: Ticker ... · 3 replies · +2 points

Wissen Rockt ist doch eine sehr sinnvolle Sache, da alle Studenten etwas davon haben.

12 years ago @ webMoritz.de - „Nichts wie weg aus ... · 2 replies · +1 points

Raus aus Greifswald? Aber ja!

1.)Welche Option bietet diese Stadt?
2.)Was wird dafür getan, dass Studenten, die ihr Studium beendet haben hier verbleiben?

Zu 1.): Gibt es in Greifswald eine Option, gibt es etwas für das es sich zu bleiben lohnt? Man verstehe mich nicht falsch aber wenn es etwas geben sollte, dass Absolventen der Uni eine Option für die Zukunft in Greifswald gibt, dann sollte man es mir zeigen. Außer der Tätigkeit an der Universität gibt es keine Optionen. Es mag ja richtig sein, dass diese Stadt kinderfreundlich ist aber Karrierefreundlich ist sie nicht.

Zu 2.) Wird überhaupt etwas getan, damit Studenten nach ihrem Abschluss hierbleiben? Ich lebe seit über 3 Jahren hier und ich muss leider sagen: Nein! Sein wir doch mal ehrlich; das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern schafft es doch nicht einmal genügend Lehrer für das eigene Bundesland auszubilden, geschweige denn den Großteil der Ausgebildeten hier zu halten. Woran liegt das? Natürlich an den Gehältern und an den Lebensbedingungen. Man sollte sich fragen, wo der Aufschrei der SPD-geführten Regierung nach einer Angleichung der Löhne auf West-Niveau bleibt. Gerecht ist es nicht, dass man für den selben Job weniger Geld bekommt als jemand anderes. Was sollte also einen Akademiker hier in Greifswald halten?

Ein anderer Punkt, wegen dem ich meine Kinder nicht in Greifswald aufwachsen lassen würde ist einfach das selbstverständnis der Greifswalder. Die "greifswalder Mentalität" ist ein Thema über das man hier sprechen muss, die meisten Greifswalder Geschäfte etc. erfüllen im Umgang mit Kunden vollkommen einen gewissen "Dorfcharakter". Das heißt, dass ohne Angabe von Alter z. B. Alkohol verkauft wird(sogar an 12-Jährige, das habe ich selbst miterlebt). Wie es mit dem Drogenhandel in Greifswald steht wage ich mich nicht zu beurteilen, ich weiß nur, dass jeder der etwas haben will es auch bekommt...
Das sind durchaus Gründe genug die Stadt zu verlassen, vorallem wenn man plant eine Familie zu gründen.

P.S.: Wenn der Kommentar von "Disco" nicht "Off-Topic" ist dann weiß ich auch nicht. Ich könnte hier auch eine philosophische Debatte starten warum der Beitrag von "Disco" "sinnfrei" ist aber ich lasse es. Mit dem Löschen und Nicht-löschen von Kommentaren kann man sich selbst sehr stark in eine politische Richtung rücken...

12 years ago @ webMoritz.de - Studieren in Fernost â... · 0 replies · +1 points

Guter Artikel und die Initiative finde ich auch gut. Schön, dass Greifswald so gut abschneidet. Um auf den Punkt zu kommen..., wie im Artikel erwähnt wird, ist der Faktor, dass es hier keine Studiengebühren gibt sehr vorteilhaft und natürlich gibt es nichts besseres als dieses publik zu machen. Ich hoffe, dass sich viele Abiturienten, grade aus sozial schwächeren Haushalten, sich so informieren, damit niemand mehr sagen kann, dass die Kosten ein Grund sind nicht zu studieren.

12 years ago @ webMoritz.de - Zum Nachlesen: StuPa-T... · 0 replies · +1 points

[Edit Moderator: OffTopic]

12 years ago @ webMoritz.de - Zum Nachlesen: StuPa-T... · 2 replies · +1 points

Formelle Unklarheiten? Was ist denn damit gemeint?

12 years ago @ webMoritz.de - Zum Nachlesen: StuPa-T... · 0 replies · +2 points

Vielleicht sollte man die Vorurteile einfach mal beiseite lassen und Herrn Boehm etwas Zeit geben, damit er zeigen kann für was für eine Politik er steht und wie er diese umsetzt.
Ich finde es gut wenn über Burchenschaften diskutiert wird und diese auch kritisiert werden aber einen Menschen allein auf das Mitglied-in-einer-Gruppe-sein zu reduzieren finde ich ungerecht.